Theater > Thalia Theater
+ Ein Sommernachtstraum
+ Früchte des Nichts
+ Jägermeister
+ Väter und Söhne
+ Wurzelbehandlung / Daß es Euch gefällt
+ Ricky California and the Rodeo Heroes
+ Inferno / Paradiso / Purgatorio
+ Kinder des Olymp
+ Auf dem Sonnenberg
+ Stand By Your Man
+ Der Notnagel
+ Nachtasyl
+ Drei Stunden


Ein Sommernachtstraum

Premiere am 25. Februar 2006. Regie: Jorinde Dröse, Bühne und Kostüme: Susanne Schuboth. Bühnenmusik komponiert und Einspielung produziert von Chronique de notre vie, bestehend aus Philipp Haagen, Lieven Brunckhorst und Fritz Feger.

Der komplette Soundtrack als .mp3-Dateien findet sich auf www.philipphaagen.de.

Hier sind Pressestimmen zur Premiere.

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Früchte des Nichts

Premiere am 6. November 2004 (ist mittlerweile abgespielt). Regie: Christiane Pohle. Musik komponiert und gespielt von Philipp Haagen und Fritz Feger.

Die Bühnenmusik schlägt einen Bogen von einem nennen wir ihn Punk-Hardcore-Prog-Sound, der dem Protestgebaren und der Ablehnungshaltung von Foss und Gert Ausdruck verleiht, über "klassische" Bühnenmusik wie einen Song für den Streber Lebrecht und Fellini-italienischen Filmmusikklängen zum großen verklärt-sakralen Mysterium anläßlich der Ermordung von Creszenz durch Gert in der Kirche.

Hier sind wie immer die Noten der Bühnenmusik, Drei Musikbeispiele und Pressestimmen.

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Jägermeister
Am 9.10.2002 wurde im Thalia in der Gaußstrasse ein Musiktheaterabend aus der Taufe gehoben, in dem ausnahmslos deutsche Volkslieder das musikalische und textliche Material bilden. Das Liederbuch beweist es!
Die gräfliche Familie sitzt beieinander; Mutter und Vater singen ihrer einzigen Tochter eine alte Ballade vor, so wie es Eltern seit unvordenklichen Zeiten tun. Doch dann kommt Bewegung in das Idyll, denn Vater Graf hat drei fahrende Musikanten bestellt, die die Geburtstagsfeier der Kleinen beleben sollen. Mit so viel Leben hatte er indes nicht gerechnet: Töchterchen ist auf der Schwelle vom Kind zur Frau, und die drei Gäste sind, jeder auf seine Weise, sofort hochinteressiert. Die sich nun unvermeidlich abspielenden Gefühlsverwirrungen ergreifen schließlich sogar die Eltern, so daß alle vor dem - jedenfalls für die meisten - glücklichen Ende allerhand ver- und durchzustehen haben.
Der Mund des Volkes wußte im Verlauf des vorigen Jahrtausends von fast allem zu singen, was uns auch heute noch beschäftigt: Liebe, Untreue und Eifersucht, Alkoholexzesse, Spießertum, Einsamkeit, Lebensfreude, Todesangst und Todessehnsucht, Krieg und Frieden. Einige der alten Themen sind etwas aus der Mode gekommen, wie etwa der Gang in das Kloster, um der Verheiratung mit dem Falschen zu entgehen. Dafür sind einige aktuelle Themen der Volksmusik erfrischend fremd, etwa die Sorge um den Verlust der Jugend. Aus der Schnittmenge hat Fritz Feger ein Drama zusammengesetzt.
Aber in erster Linie geht es bei Jägermeister natürlich um Musik. Deutsche Volksmusik, das ist ein Brunnen, aus dem die klassischen Komponisten (und Dichter) mehr schöpften, als uns heute gewahr ist. Mit dem Dritten Reich - nicht etwa mit der Industrialisierung - ist die deutsche Volksmusik dann aus unserer Kultur verschwunden. Lediglich ihre Degenerationsform der sog. Volkstümlichen Musik elendet uns noch und verhindert in Tateinheit mit dem Trauma des Dritten Reiches, mit dem Volksmusik gern in Zusammenhang gebracht wird, daß wir uns ihr so unverkrampft nähern wie die Menschen in den meisten anderen Ländern. Grund genug für die Thalia-Hausband, einmal nachzusehen, was da los ist.

Pressestimmen zur Premiere

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Väter und Söhne

Für das Drama "Väter und Söhne" von Brian Friel nach Turgenejews gleichnamigem Roman (zugegeben: auf russisch) hat Fritz Feger eine Bühnenmusik geschrieben und produziert. Regie: Michael Talke, Premiere am 5. Oktober 2002 im Thalia Theater Hamburg.

Einer der beiden Väter, Nikolaj Petrowitsch Kirsanow, spielt laut Text Cello - Anlaß genug, das auch hörbar zu machen (und sichtbar: hier sind die Noten). Und dann veranstaltet dieser auch ein Fest zu Ehren seines zurückgekehrten Sohnes, bei dem er sich redlich um Stimmung müht, was sich nicht zuletzt in seiner Musikauswahl niederschlägt.

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Wurzelbehandlung / Daß es Euch gefällt
In der Nebenspielstätte des Thalia Theaters, dem Thalia in der Gaußstrasse gestalten Philipp Haagen, Michael Verhovec und Fritz Feger in ihrer Eigenschaft als Hausband des Thalia Theaters eine Konzertreihe: die Wurzelbehandlung. Aufführungstermine finden sich im Spielplan des Thalia Theaters oder auf der Terminliste dieser Seite; eine Beschreibung der einzelnen Folgen in der Wurzelbehandlungsrubrik.

Die vorläufig ultimative Wurzelbehandlung ist Daß es Euch gefällt, ein motto- und zeitloses Hauskonzert, das, im Unterschied zu den Abenden der Reihe, als Bestandteil des Repertoires mehrfach aufgeführt wird.

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Wurzelbehandlung



Ricky California and the Rodeo Heroes

Country & Western-Trash mit der Thalia-Hausband und vielen Thalia-Ensemblemitgliedern. Keine Story, schlechte Kostüme, schlechte Songs mit Inbrunst vorgetragen. Alles in allem ein Abend ohne Gewehr.

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Inferno / Paradiso / Purgatorio
Philipp Haagen, Michael Verhovec und Fritz Feger sind auch die Bühnenmusiker der Produktion "Inferno" nach der Göttlichen Komödie von Dante Alighieri (Regie: Tomaz Pandur; Bühnenmusik nach Kompositionen von Goran Bregovic), Bühne und Kostüme von Marina Hellmann, wobei Philipp Haagen Tuba spielt und singt, Michael Verhovec allerhand Schlaginstrumente bis hin zum Glockenspiel bedient und singt und Fritz Feger singt, Cello spielt und an einer denkwürdigen Stelle der Aufführung mit aller Kraft in ein mazedonisches Doppelrohrblatt-Instrument bläst, das Surle oder Zurna heißt. Die Audio-Rubrik enthält Ausschnitte der Bühnenmusik.

Kritik in der NEUEN MUSIKZEITUNG
Der zweite und dritte Teil der "Göttlichen Komödie", das "Purgatorio" und das "Paradiso" hatten Premiere am 22. (A-Premiere) und 23. Februar 2002 (B-Premiere). Für diese Fortsetzung ihrer Zusammenarbeit mit Regisseur Tomaz Pandur haben Philipp Haagen, Michael Verhovec und Fritz Feger gemeinsam die musikalische Leitung von Erik Gedeon übernommen.

Die Selbstethnisierung der drei hat, wie zu erwarten war, eine weitere Zuspitzung erfahren -- vielleicht ist ihnen ja gar die Selbstauthentisierung in der ursupierten Ethnizität gelungen, vielleicht finden sie ja, wo sie sich nicht im Kolonialisierungssog von Kult, Kanon und Kitsch korrumpieren lassen, das Eigene im Fremden!

In der Audio-Rubrik finden sich ein paar Hörproben, und in der Noten-Rubrik die Partituren der gesamten Bühnenmusik.

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Kinder des Olymp
Die Hausband des Thalia Theaters steht bei Andreas Kriegenburgs Inszenierung des Filmklassikers "Kinder des Olymp" auf der Bühne. Musikalische Leitung und Komposition: Laurent Simonetti. Premiere: 22. September 2001, Derniere 16. November 2002. Mit Harmonium, Tuba, Schlagwerk, Cello, Mandoline, Akkordeon und Gesang wird munter gewildert in Musette, Tango, Jazz...
Hier sind einige Pressestimmen zur Premiere.

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Auf dem Sonnenberg

Die Skizze einer Schweizer Idylle eröffnet durch die Verteidigung der Neutralität. Unerwartete Abgründe im Bergpanorama, das sich im Alpenglühen erhebt. Ein Thomas-Hürlimann-Abend unter der Regie von Denise Haas, u.a. mit Fritz Feger an Gesang und Cello.

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Stand By Your Man

Ein Liederabend von Erik Gedeon (Thalia Vista Social Club etc.) mit Tokunbo Akinro, Anna Depenbusch, Rainer Piwek und der Thalia-Hausband. Evergreens von Pop bis Jazz.

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Der Notnagel

Der Monolog für Michael Altmann "Der Notnagel" von F.K. Waechter (Premiere am 26.9.01 auf der Studiobühne des Thalia in der Gaußstraße, Regie: Gabriele Jacobi) hat einen Soundtrack, der von Michael Verhovec und Fritz Feger produziert ist. Bestandteil des Soundtracks sind drei Vertonungen der im Monolog enthaltenen Liedtexte F.K. Waechters von Fritz Feger, deren Version für Gesang mit Klavierbegleitung in der NotenRubrik dieser Seite zu finden ist.

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Der Notnagel


Nachtasyl

In der Bar unterm Dach des Thalia Theaters finden Konzerte statt, die im Spielplan des Thalia Theaters angekündigt werden. Konzerte, bei denen Fritz Feger mitwirkt, finden sich auch auf der Terminliste dieser Seite.

Auch bei dem Drama, nach dem die Bar benannt ist, hatte Fritz Feger seine Hände im Spiel: Zu Andreas Kriegenburgs Inszenierung von Maxim Gorkis "Nachtasyl" ließ der Komponist Laurent Simonetti Fritz Feger gemeinsam mit dem Geiger Henning Vater die Bühnenmusik als Streichquartett im Mehrspurverfahren einspielen.

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Drei Stunden

Anläßlich der Übernahme der Intendanz des Thalia Theaters durch Uli Khuon haben Philipp Haagen, Michael Verhovec und Fritz Feger als Musiker beim Liederabend "Drei Stunden" von Erik Gedeon mitgewirkt.

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zuletzt aktualisiert am 1.3.2006